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Die DLRG Rettungshunde

Rettungshunde sind darauf trainiert, Menschen in verschiedenen Gebieten zu suchen und zu finden. Hierbei suchen die Hunde nach menschlicher Witterung oder vorgegebenen Botenstoffen. Sie ermöglichen so oftmals ein schnelleres Auffinden der vermissten Person. Der Einsatz von Rettungshunden hilft bundesweit jährlich hunderten Personen lebensbedrohliche Situationen zu überstehen, weil sie zeitnah geortet und ihnen so die notwendige Hilfeleistung der Rettungskräfte schneller zur Verfügung steht.

Es gibt grundsätzlich verschiedene Einsatzgebiete für Rettungshunde:

  • Suche in der Fläche
  • Suche in Trümmern
  • Suche im Wasser
  • Suche unter Lawinen
  • Suche nach Spuren

Dabei wird ebenfalls nach Art und Ausbildung der Suchmethode unterschieden. So gibt es zum Beispiel Spezialisierungen auf die Bereiche:

  • Wasserortung
  • Uferrand- & Flächensuche
  • Trümmersuche
  • Personensuche (Mantrailing)

Rettungshundearbeit bedeutet Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführer, denn nur als Team können sie erfolgreich arbeiten. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert etwa zwei Jahre und die Prüfung muss regelmäßig wiederholt werden. Die gesamte Ausbildung dauert jedoch ein ganzes Hundeleben lang. Rettungshunde trainieren durchschnittlich 6-10 Stunden pro Woche, um ihr volles Leistungspotential zu erhalten.

Natürlich werden die Rettungshunde nicht im Verein, sondern von ihren Führern privat gehalten und umsorgt. Neben den Hunden sind selbstverständlich auch die Hundeführer speziell geschult. So gehören neben der umfangreichen und zeitintensiven Arbeit mit dem Hund auch folgende Kenntnisse zur Grundausbildung der Rettungshundehalter:

  • Karten- und Kompasskunde
  • Funkausbildung
  • Sanitätsausbildung
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie

Grundsätzlich kann jeder Hund, der den Eignungstest bestanden hat, zum Rettungshund ausgebildet werden. Allerdings sollte er, um optimal eingesetzt werden zu können, ein sicheres Wesen, ein gutes Sozialverhalten und eine dem Aufgabenbereich entsprechende Größe haben.

Rettungshunde in Leipzig

Seit den 90er Jahren werden Hunde in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft für die Suche nach vermissten und verunglückten Menschen ausgebildet. Die Suche erfolgt in den vier Sparten der Wasserortung, Flächen- und Trümmersuche sowie im Bereich Personensuche nach Individualgeruch (Mantrailing).

Neben der spezialisierten Suchhundeausbildung werden auch die HundeführerInnen geschult. Sie werden in folgenden Bereichen fortgebildet:

  • selbstständiges Lesen ihres Hundes und Agieren mit diesem,
  • BOS- Sprechfunk,
  • SAN A (medizinische Erstversorgung als SanitätshelferIn),
  • Karten- und Kompasskunde, Umgang mit GPS,
  • Kynologie des Hundes,
  • Erste Hilfe am Hund,
  • Rettungsschwimmen,
  • Führungslehre und Einsatztaktik sowie
  • Sichern eines Geruchsartikels.

Die Rettungshundestaffel der DLRG Leipzig hat sich am 01.07.2017 gegründet. Sie besteht aus 6 RettungshundeführerInnen sowie 8 Rettungshunden mit der Spezialisierung ‚Mantrailing‘. Hervorgegangen ist die Staffel aus zum Teil einsatzgeprüften und erfahrenen Teams. So ist die Staffel bereits einsatzfähig mit drei geprüften Rettungshunden und zwei EinsatzabschnittsleiterInnen Rettungshunde und kann für die Suche nach bspw. vermissten Kindern, Senioren oder suizidgefährdeten Personen alarmiert werden.

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