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Wasserrettungsdienst

Hitzewochenende in Leipzig - Wir ziehen Bilanz

Veröffentlicht: Sonntag, 20.06.2021
Autor: Mathias Beutel
Badeunfälle häufen sich wieder (MDR Sachsenspiegel, 19.06.2021)

Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad zog es die Deutschen vermehrt ans Wasser, was in den vergangenen Tagen zu 18 Todesfällen führte. Einige Kinder werden derzeit noch vermisst.

Bundesweit ist es in den vergangenen Tagen und Wochen zu zahlreichen Badeunfällen in Seen, Flüssen und an der Küste gekommen. Binnen einer Woche starben 18 Menschen, vier Teenager werden nach ihrem Verschwinden im Rhein bei Duisburg, in der Elbe bei Hamburg und in einem Badesee bei Neumünster noch vermisst. Direkt in Leipzig kam es zum Glück und dank des Einsatzes der ehrenamtlichen Rettungsschwimmer zu keinen tödlichen Badeunfällen.

So konnte am Samstag am Markkleeberger See ein Kind, dass kurzzeitig unter der Wasseroberfläche verschwand, sofort gerettet werden. Nach einer ärztlichen Untersuchung ohne weitere Befunde saß hier nur der Schrecken noch tief. Zwei weitere Kinder sind, ohne die Möglichkeit aus eigenen Kräften zurückzukehren, mit ihren Luftmatratzen vom Land abgetrieben und konnten unter Zuhilfenahme eines Motorbootes gerettet werden. Zudem mussten die Lebensretter zwei schwere Verletzungen behandeln. Das Klettern auf und Springen von den Buhnen ist lebensgefährlich, darauf weisen die Rettungsschwimmer vor Ort permanent hin!

Sonntags kam es dann jedoch zu einem sehr unschönen Zwischenfall: Eine Gruppe Jugendlicher provozierte und pöbelte am Badestrand, verstieß massiv gegen Sicherheits- und Baderegeln. Ein aufklärendes Gespräch führte das zur Eskalation. Die Rettungsschwimmer wurden massiv bedroht und teilweise auch handgreiflich angegriffen. Zudem kam es zur Drohung mit Sachbeschädigung an der Wachstation. Die herbeigerufenen Polizisten wurden ebenfalls attackiert. Die Bilanz: Verstöße gegen Alkohol und Betäubungsmitteln bei Minderjährigen, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Feststellung von Diebstahl, Platzverweis und Hausverbot. Fünf Jugendliche durften die Beamten direkt begleiten.

Ansonsten kam es neben den alltäglichen kleinen Behandlungen und Suchmeldungen zu keinen größeren Vorfällen. Vielen Dank den achtsamen und fleißigen Kameraden:innen für ihren ehrentamtlichen Einsatz an dieser Stelle!

 

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