Frühjahrsputz im Karl-Heine-Kanal - Und jährlich grüsst dass ...

Murmeltier? Nein.
Waschbären, Biber und Co? Eher unwahrscheinlich.

Die tierischen Mitbewohner an den Leipziger Flüssen und Kanälen trifft wohl keine Schuld - es sei denn, jemand hat Waschbären dabei beobachtet, wie sie Verkehrsschilder, Baustellenabsperrungen oder Fahrräder im Wasser entsorgen.

Vielmehr dürften es Kriminelle, Anwohner und Spassvögel sein, die sich ihrer Sachen an den Brücken entledigen. So liegt die zugebenen unbestätigte Vermutung nahe, dass tierische Mitbewohner nicht für die Versenkung eines Backofens verantwortlich sind. Eine entsprechende Anfrage bei den lokalen Energieversogern bestätigt dies: Es liegen offenbar derzeit keine Versorgungswünsche unterhalb der Aurelienbrücke vor. Selbiges dürfte für die meisten anderen Gegenstände zutreffen. Wenn auch voreingenommen, gehen wir pauschal davon aus, dass Nutria, Biber und Waschbär kaum Interesse daran haben, die Straßen von derartigen Dingen zu befreien.

Generell kann man sagen, dass in nur vier Stunden Einsatz an gerade mal vier Brücken mehr als zwei Container Müll und Schrott geborgen wurde. Traurig, aber leider war. Zumindest waren dieses Jahr keine kriminalistisch interessante Objekte wie Waffen oder Tresore dabei - das Grundrésumé bleibt jedoch:

Es gibt keinen Grund, das Venedig des Ostens nachhaltig zu stören. Unsere Stadt ist deine Stadt, ist eure Stadt - in der wir alle gemeinsam gut und zufrieden leben wollen!

Was wir so zu Tage gefördert haben, findet ihr im Video und der Galerie:

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